Archiv der Kategorie: Diktatur

Meinungsmache durch Einschüchterung im Mainstream-Faschismus 3.0

Christian Lehmann

23.04.2014 | 22:24 68

Ist der Freitag etwa um keinen Deut besser?

Redaktion Der Freitag hat durch seine Community vielen Bloggern eine Plattform gegeben. Dort tummeln sich überwiegend linksliberale Opportunisten, was ja nicht unbedingt stört.Aber

Bild Facebook

Aktuell fällt in der Freitag-Commutity (FC) auf, dass dort heftig geschrieben, diskutiert und diskreditiert wird. Achtung ich weise darauf jetzt hin, dass dort einige ironische und überspitzte Formulierungen im Text vorzufinden sind, die auf realen Erfahrungen beruhen und in dieser Form auch von prominenten Vertretern der Linken getätigt wurden  – wie man auf diesem Video sieht.

Es fängt damit an, dass Journalisten wie Ken Jebsen unverhohlen im kujonierenden Sprachstil beschrieben wird und alte Vorwürfe aus seiner Zeit beim rbb wieder zu Sprache kommen. Das ist  auch Meinungsfreiheit und bleibt nun mal dahingestellt. Es fiel nur auf.

Hier geht es allerdings auch nicht darum, sein damaliges Verhalten im RBB zu relativieren, was inzwischen allseits bekannt ist und auf Wikipedia abrufbar ist. Die Aussagen im RBB werden nur zitiert und der Kontext bleibt offen. Insoweit wird hier nicht über den Inhalt der Causa Jebsen diskutiert, sondern es bleibt bei einer Feststellung.

Vage Beweisführung

Dies ist auch gar nicht möglich, weil die Aussagen des Herrn Jebsen, bürgerlicher Name  Moustafa Kashefi, beim RBB nicht abrufbar sind und es jedem der noch ein Leben jenseits der FC und des Internets hat, auch weder Zeit noch Nerv besitzt jeden Beitrag des Herrn Jebsen zu untersuchen. Diese Arbeit will uns die selbsterannte linke Journaille ja auch gerne abnehmen und viele tun das auch eifrig als gäbe es kein Morgen mehr.

Wer sich  aber selbst ein Bild über den polarisierenden Journalisten machen möchte, der kann dies gerne selbst recherchieren oder schaut sich die Beiträge nebst Kommentare über den Herrn an. Die kardinale Eigenschaft des Journalismus, Personen und Sachverhalte, unbefangen und unverklemmt anzugehen, wird aktuell eher als eine schädliche Eigenschaft zu bezeichnen sein.

Zumindest wenn man mittels  preußisches Radfahren im Medienrennen es  möglichst weit nach oben bringen möchte. Preußisches Radfahren im Sinne von  nach oben buckeln, nach unten treten.

Denunzierender Mainstream

Zudem ist auffallend, dass nun verschiedene Beiträge in der FC sich für oder gegen die Montagsdemo aussprechen. Das ist in Ordnung und muss auch sein.

Die Leitmedien scheinen aktuell jede Montagsdemo für eine Nazi-Veranstaltung zu halten. Grund hierfür ist auch, dass dort Herr Jebsen und weitere Journalisten aus dem alternativen Umfeld sprechen. Daneben wurde in den sozialen Netzwerken das Foto eines NPD-Funktionärs geposted wurde.

Dem ist folgendes entgegenzuhalten: Diese Fotos stammen aus Berlin.

Nun ist Berlin ja mehr als die Hauptstadt der Hipster, Schmarotzer und Umerzieher bekannt und durch seine abgehobene linksliberale Society, die überwiegend sich im Prenzlauer Berg befindet und auf links tut, aber in Wahrheit intoleranter als jeder Neu-Rechte ist und das „Manifest der Kommunistischen Partei“ höchstens als Poster irgendwo in der Bude hängen hat und nicht mal drei Seiten davon gelesen hat, weil man ja lieber in progressiven Cafés Scheiße labert. Ist hat so eine Aussage, die man außerhalb Berlins oft hört.

Böhse Onkelz der Journaille

Aber nicht nur in Berlin, sondern in über 30 weiteren Städten wurde demonstriert. Waren dort auch überall rechte Funktionäre am werken? Im Zweifel war die Mehrheit einfach gegen die Politik der NATO, EU und der Bundesrepublik. Diese Meinung ist durchaus vertretbar. Aber sprachen dort auch die Böhsen Onkelz der Journaille? Der Vergleich mit den Böhsen Onkelz deshab, weil die linksgrünen Umerzieher durch ihre nervigen und dummen Warnungen vor der Metalband gewarnt haben, weil sie mal in der Jungphase als rechtsradikale Band galten.

Allerdings waren diese Texte damals wirklich rechts. Aber jeder Mensch kann sich wandeln und es hat schon immer zu den größten Gemeinheiten der Linken gehört, anderen Menschen einen Stempel auf die Stirn zu drücken, deswegen Farbe niemals vergehen soll.

Eher nicht, auf über 30 Hochzeiten kann man ja auch schlecht tanzen. Dennoch werden die meisten Demonstranten unter den Generalverdacht des Rechtsradikalismus gestellt.

Aber man merkt schon: Für die Community ist das jetzt schon genug Futter, um auf die Herrschaften groß hinzuweisen und mit tausend Links zu beschreiben, was das für „Böhse Onkelz“ sind. Aber es geht nicht um Journalisten und Aktivisten, sondern um das Recht zu demonstrien ohne sich am Ende für sein Menschenrecht noch zu verteidigen.

Jeder darf sich versammeln

Die Montagsdemos die sich vor zehn Jahren gegen Hartz IV richteten, waren damals auch nicht frei von Mitgliedern der NPD. Aber der Tenor der Leitmedien damals war nicht: „Geht da nicht hin, da sind rechtsradikalke Verschwörungstheoretiker“.

In Deutschland hat jeder das Recht sich unter freiem Himmel zu versammeln. Das Versammlungsrecht aus Art 8 Grundgesetz ist für den demokratischen Rechtsstaat unverzichtbar und steht auch den Journalisten zu, die nun verstärkt in der Schusslinie stehen.

Es gibt übrigens keinen schlechteren Journalismus, als über andere Journalisten zu hetzen und sie zu diffamieren. Das ist ein Indiz dafür, dass jemandem die Ideen ausgehen. Für dieses Niveau fällt mir ein lateinisches Zitat aus Ovids Metamorphosen ein: „Quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant.“ – auf Deutsch: „Obwohl unter Wasser, versuchen sie doch weiter zu schmähen“

Ob das berechtigt ist oder nicht, das muss jeder für sich selbst herausfinden. In diesem Beitrag soll weder Medienkompetenz vermittelt werden, noch soll irgendeine Demonstration in Deutschland beworben werden.  Aber auf das Recht zu demonstrieren darf man freilich hinweisen.

Verstimmungen in der Community

Wie bereits erwähnt, wird auch in der Community heftig über die aktuellen Geschehnisse gebloggt. Mal dafür und mal dagegen. Auffallend war nur, dass ein Artikel eines freien Journalisten manipuliert wurde.  Der Titel lautet: „Kritik an der FED ist kein Antisemitismus“ – ein Titel der provoziert und wegen des umfassendes Inhaltes und der vielen Verlinkungen, hier nicht en detail thematisiert werden soll.

Fest steht: Kritik am Bankensystem eines Landes ist weder antisemitisch und es ist auch absurd einer Minderheit die Schuld an den weltweiten Finanzproblemen zu geben. Allerdings fällt weniger der Artikel als solches auf, sondern der Umgang damit.

Während die Community fleissig und mit oft sehr guten Argumenten diskutiert, aber auch diskreditiert. Immerhin: Der Artikel kann den Leser anregen, sich mit der Federal Reserve Bank (FED) auseinanderzusetzen. Auch weisen geschätzte Kommentaroren auf weitere Literatur dieses Themas hin, so dass der fleissige und besonnene Leser nicht nur auf die Verlinkungen des Artikels vertrauen muss.

Der Freitag manipulierte das Datum

Der Autor des Artikels  ist erst seit dem 19.04 Mitglied der FC, aber der Artikel soll bereits am 16.04 erschienen werden. Der Autor hat dafür seine eigene Erklärung in Artikelform abgegeben. Die Freitag-Redaktion reagierte mit der Drohung diesen Account zu sperren. Falls die Online-Redaktion der Ansicht ist, diese Kommentare zu löschen, so seien Sie darauf hingewiesen, dass von allem was hier beschrieben wird Screenshots gemacht worden sind, die nur im Falle der Löschung dieses Beitrages auf anderen Seiten gezeigt werden.

Da man sich nun nicht alleine auf die Ansichten des Autors verlassen will wurde der Freitag Redaktion eine E-Mail geschickt, wo diese Verstimmungen hinterfragt wurden. Eine Antwort steht noch aus. Würde man das jetzt als erhabene Arroganz bewerten, so käme morgen sicher die Antwort, dass man so wenig Zeit habe. Mag ja alles sein.

Community ist ein eigener Teil

Allerdings: Die Artikel in der Freitag-Community sind oftmals besser als die Artikel der Autoren, die dafür Geld bekommen. Oftmals sind aber auch die Kommentare eines Artikels in der FC besser als der Artikel selbst.  Alles schon passiert in diesem  illusterem Meinungsmedium.

Aber die Community ist nur eine Plattform für Leute, die keine Zeit, Ahnung oder Lust haben einen WordPress-Blog zu starten oder doch haben, aber es gerne über die FC publizieren. Außerdem geht eine URL von einem Mainstream-Medium viraler als die WordPress-URL.

Die Online-Redaktion hat ihre selbstgefällige Erhabenheit erwiesen. Und den Artikel im Datum manipuliert, da er augenscheinlich unliebsam ist.

Allerdings ist es keine Zensur, wie man ein paar mal gelesen hat. Selbst wenn die den Artikel gelöscht hätten, dann ist es das Recht des Betreibers.

Als Blogbetreiber würde ich auch nicht jeden Artikel gelten lassen. Aber mal gespannt wie lange ich noch hier Mitglied in dieser Community bin.

Immerhin Augstein

Nach der ganzen Kritik am Redaktionsteam sollte man aber auch was positives über den Freitag schreiben. Das beste am Freitag ist immer noch der Herausgeber, der immer wieder niveauvolle  Beiträge gegen die Mainstream-Meinung entweder hier oder auf seiner Spiegel-Kolumne „Im Zweifel links“ schreibt.

Aktuell ist er einer der wenigen Autoren, der nicht wie ausgewechselt gegen die Russische Förderation hetzt und Ressentiments gegen Russland schürt. Er selbst stand ja mal auch in der Schusslinie, als er auf einmal als einer der gefährlichstens Antisemiten der Welt sein gewesen sollte.

Grund hierfür war seine Kolumne im Spiegel gewesen , als er die Politik Israels kritisierte und seine Kritiker sich auf die Wortwahl stürzten. Ein Rassist und Hetzer ist Augstein bei weitem nicht. Was an der Debatte, die Ende 2012 entfacht wurde, positiv zu sehen war, ist die Tatsache, dass Antisemitismus und weitere Formen des Rassismus nicht nur ein Problem im rechten Lager ist, sondern auch im linken Lager vertreten sein kann.

Bild und Taz sind wahre Hetzer

Es gibt nun schlimmere Portale als der Freitag. Hetzen tut ja gerne auch die Berliner tageszeitung, die sich von einer alternativen Zeitung in eine linksgrüne Bildzeitung verwandelt hat. Dort wäre solch ein Artikel niemals entstanden und noch hätte man das Thema diskutiert. Zensur, Meinugsfaschismus und Medienhetze statt Diskurs hat die Spitze der taz sich auf die Fahne geschrieben.

Und: Die blauen erhabenen Redakteure, die sich für tausendmal was besseres als die Community-Autoren halten, sind auch nicht treibende Kraft dieser ekelhaften und der Politik sich anbiedernden Russland-Hetze.

Insoweit bleibt der Freitag immerhin noch eine Ausnahmeerscheinung, die wie jedes Medium kritikwürdige Punkte hat, die es gilt offen anzusprechen.

Noch kurz zu den Demos: Es zeigt mal wieder den bigotten Umgang der Presse mit rechtsradikalem Aktivismus. Während auf dem Maidan mitunter Faschisten als Helden gefeiert wurden, so scheinen in Deutschland eine handvoll Aktivisten ausreichend zu sein, um eine deutschlandweite Demonstration als „Nazi-Veranstaltung“ zu diskreditieren.

Sollten auch anderswo diese neuen Nazis auf Friedensdemos die Oberhand haben, so wäre es schön, dass die Leitmedien dies beweisen, anstatt die aggressive NATO-Politik zu unterstützen wie es Joseph Goebbels tat, als Hitler einen unentschuldbaren Feldzug gegen Russland betrieb.

Zur Antwort auf die Titelfrage: Sicher hetzt der Freitag wie gesagt nicht wie die Taz oder ihr großer Bruder Bild-Zeitung. Aber leider auch ist der Freitag nur um einen Deut besser.

P.S:  Dieser Artikel soll sich jetzt nicht gegen alle Berliner Linken richten bzw. gegen die Linken als solche. Es ist einfach nur bedauerlich, dass durch die aktuelle Debatte über die Montagsdemos, eine Nebelkerze gezündet wurde, die uns daran hindert die aggressive Außenpolitik der NATO-Länder kritisch zu hinterfragen.

 

Marcus Hennemann 23.04.2014 | 22:35

Prenzlauer Berg? Püh! Du warst aber lange nicht in Berlin, oder? Wir sitzen eher in Kreuzberg oder Neukölln „in progressiven Cafés“ und „labern Scheiße“. Egal…

Der Kommentar wurde versteckt
berlino1010 23.04.2014 | 23:12

Leider hat ja kaum jemand meine Meinung zur Montagsdemo registriert, … nämlich dass ich – wie wohl die meisten – nicht sagen kann, ob sie rechts annektiert ist, ob KenFM rechts ist … aber dass sie einfach in ihrer extremen Art und Weise einfach daneben, zu radikal, exkursiv ist, als dass sie den Protest auch gegen imperialistische West-Politik und gegen unsere Medien-Propaganda vernünftig tragen könnte.

Marcus Hennemann 24.04.2014 | 00:48

Nein, ich spreche von den von Dir benutzten Formulierungen und Phrasen:

 

„überwiegend linksliberale Opportunisten“

„kujonierenden Sprachstil“

„selbsterannte linke Journaille“

„nach oben buckeln, nach unten treten“

„die Hauptstadt der Hipster, Schmarotzer und Umerzieher“

„abgehobene linksliberale Society“

„auf links tut, aber in Wahrheit intoleranter als jeder Neu-Rechte ist “

„weil man ja lieber in progressiven Cafés Scheiße labert“

„die Böhsen Onkelz der Journaille“

„die linksgrünen Umerzieher“

„nervigen und dummen Warnungen“

„es hat schon immer zu den größten Gemeinheiten der Linken gehört, anderen Menschen einen Stempel auf die Stirn zu drücken“

„zu unterstützen wie es Joseph Goebbels tat“

 

Ich finde diese Art und Weise absolut nicht okay.

 

Irgendwie links 24.04.2014 | 00:56

ein Beitrag, der die Zeit nicht wert ist, den unausgegorenen Blödsinn zu lesen, und da Sie offensichtlich die Netiquette dFC nicht zu kennen scheinen (wie vielleicht noch andere hier) kommt sie jetzt im Wortlaut.

Danach können Sie auch den Eingriff der Redaktion verstehen, weshalb dieser Beitrag gar nicht hätte erscheinen dürfen.

Möglicherweise könnte das auch für Ihren Account Folgen haben.

NETIQUETTE

Damit jeder an der Freitag-Community mit Gewinn teilnehmen kann, gibt es einige Regeln. Sie helfen dabei, sowohl eine hohe Qualität der Beiträge zu wahren als auch die rechtliche Sicherheit zu gewährleisten

Übersicht

1. Verantwortung
2. Nutzung der Kommentar- und Blogfunktion
3. Verhalten
4. Mögliche Eingriffe durch das Freitag-Community-Team 

 

1. Verantwortung

BALBLALBLA

Der Freitag steht für einen engagierten Journalismus abseits des Mainstreams – nutzen Sie die Gelegenheit, sich engagiert einzumischen und echte Meinungsvielfalt zu ermöglichen!

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!
Ihr Community- und Moderatoren-Team des Freitag

Irgendwie links 24.04.2014 | 01:10

Falls Ihnen daran liegen sollte, noch weiter in dFC aktiv zu sein, sollten Sie in Ihrem Interesse den Beitrag ganz schnell depublizieren.

Das ist ein gut gemeinter Rat.

PS.: extra nochmal:

Grenzwertige Beiträge oder Diskussionsstränge können durch Rückdatierung aus der Liste der meistkommentierten Beiträge genommen werden.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:14

„nutzen Sie die Gelegenheit, sich engagiert einzumischen und echte Meinungsvielfalt zu ermöglichen! “ – ich denke gar nicht daran diesen Artikel zu depublizieren. Das ist meine Meinung zu Berlin und diesen sogenannten Linken Rattenfängern. Tut mir Leid. Aber danke für den Rat. Ich denke nicht, dass ich Wörter genommen habe die verboten sind.

Falls mein Account dann deaktiviert wird, dann weiß man was vom Freitag zu halten ist.

Sind Sie etwa ein Redakteur dieses Medium, was versuchte das Wikileaks-Projekt zu verraten und es zum Teil auch tat?

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:16

Es wird viel schlimmer hier gepöbelt. Bin ein paar Monate länger dabei. Lies dir meine anderen Artikel durch und du weisst, dass normalerweise dieses Link- und Rechtsgedisse nicht mein Stil ist. Und nochmal: Ich hab nix gegen Linke. Im realen Leben komme ich auch mit allen aus.

Mahdi 24.04.2014 | 01:19

Es ist erschreckend, es werden 20.000 Menschen als Neu-Rechts betitelt, nur weil sie Dogmatismus und Ideologien satt haben, derweil sind diese sogar alle links.

Man muss wohl sein Hut davor ziehen, wenn sich 2-4 von der NPD, oder einer mit Bomberjacke dazu stellt. Und wenn man bedenkt, keiner so auf die Welt kommt, und auch nicht so bleiben wird wie sie gerade sind, keiner, ist es wieder mal einfach herab zu sehen, weil dann muss ich mir meiner Verantwortung auch nicht bewusst machen, wieso jemand so ist wie er ist.

Außerdem hat Ditfurth Monsanto-Gegner schon als Neu-Rechte bezeichnet vorsorglich, und da hinter TTIP nichts anderes steckt, als Mega-Konzerne, oder Großkapitalisten wie Goldman Sachs, Black Rock…, kann man ja schon mal die Koffer packen, wenn man die Onlinepetition im Bundestag unterschrieben hat. Ich weiß gar nicht, ob dies diesen ganzen Journalisten bewusst ist, ich meine so viel Unwissenheit kann ja gar nicht sein, oder sie wissen es, dann ist es ein Verbrechen. Und ich frage mich wo sie sich verkriechen, wenn der Showdown los geht zwischen Russland und Westen, oder sie Essen genfrei, wenn alles damit kontaminiert ist. Unverständlich was Menschen für ein Gewissen haben, ich mein ist das eigene Leben wirklich nichts mehr wert, man sich sogar selbst schadet, hauptsache die Quote stimmt, und man ist der Beste, Tollste… Oh Man, bei dieser Gesellschaft gehört so viel geändert.

Irgendwie links 24.04.2014 | 01:21

Es ist erschreckend, es werden 20.000 Menschen als Neu-Rechts betitelt, nur weil sie Dogmatismus und Ideologien satt haben, derweil sind diese sogar alle links.

selten so gelacht.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:22

Generell: Werden die hier oftmals kritisierten Journalisten in so einer Weise beleidigt, dann kriegt man hier tausend Komplimente.

Dann ist nix mehr mit Zensur bzw. Aufforderungen den Artikel zu löschen. Das ist genau die Reaktion, die ich hier erwartet habe. Und dann wundern sich alle, wenn die Leute scharenweise den Esoterikern und Konsorten die Bude einrennen und begeistert sich mit ihnen zu Massendemo organisieren. Denkt doch bitte mal darüber nach!

Mahdi 24.04.2014 | 01:23

Vielleicht löschen sie Ihren Account, oder weil bei Ihnen steht „irgendwie Links“, hätte sie Intelligenz vorzuweisen, die sich durch Empathie auszeichnet? Wohl kaum.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:24

Danke für den Hinweis. Die Artikel sind gespeichert. Es gibt bessere Plattformen als der Freitag!

Ich würde ehrlich gesagt, die Community und auch den Freitag in keinster Weise vermissen. Hab den eh nur einmal gekauft, weil da was von mir gedruckt wurde….Ansonsten ist er mir egal!

Irgendwie links 24.04.2014 | 01:25

Vielleicht sollten Sie differenzieren zwischen dem, was Sie her geschrieben haben, und dem was Journalisten woanders geschrieben haben, über das wiederum hier geschrieben wird.

Das sind nämlich völlig unterschiedliche Dinge, die Sie hier unzulässig vermischen.

Marcus Hennemann 24.04.2014 | 01:28

Nur zu Deiner Info, da ich jemand bin, der das Spielen mit offenen Karten bevorzugt: Ich habe Deinen Beitrag gemeldet.

 

Ich finde es zwar schade, so etwas machen zu müssen, aber auch ich denke, dass Du mit diesem Text gegen so ziemlich alles verstößt, was diese Community hier ausmacht. Ich halte es auch nicht für denunziantisch – schließlich beleidigst Du ziemlich heftig und bist auch noch uneinsichtig. Da habe ich dann auch keine Skrupel, so zu handeln.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:29

Wir wird nichts unzulässiges pananschiert. Es werden bestimmte Dinge angerissen. Sonst passiert hier gar nichts. Ist ja schön, dass sie hier den „linksintellektuellen Moralapostel“ spielen.

Ich hab übrigens bewusst auf den Verweis anderer Medien verzichtet. Außer Wiki wegen der Ken-Nummer hier.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:31

Ich habe eben schon angesprochen, dass es mir herzlich egal ist, was hiermit passiert oder nicht. Wie gesagt, du kannst das gerne hier melden und hier dein Bedauern heucheln. Ich beleidige hier keinen, sondern stelle nur fest. Ich verstehe gar nicht was du hast. Würde ich gegen Ken hetzen, dann würdest du noch Beifall klatschen, oder wie.

Dir geht es nicht um die Formulierungen und Beleidigungen als solche, sondern darum, dass du dich in diesem Artikel wiederfindest 😉

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:33

Man kann sich an vielen ein Beispiel nehmen. Ich bevorzuge es einfach zu schreiben, was ich denke. Ich weiß, dass es Ihnen nicht so gefällt.

Aber ich bitte sie um eine ehrliche Frage: Hätte ich die Neurechte so beschrieben, hätten sie dann auch reagiert?

Mahdi 24.04.2014 | 01:34

Steht ja da im Artikel, 2 Linke Hetzer, die auf einen einschlagen, ich glaube dies nennt man Neu-Rachts, und genau das beobachtet manan allen Fronten. Wäre ich Augstein, würde ich mir das verbitten auf meiner Plattform.

Mahdi 24.04.2014 | 01:36

EDIT: „Neu-Rechts“ Außerdem ist der Artikel schon viel weiter verbreitet als manche annehmen.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:36

WordPress erachte ich für die bessere Plattform und wenngleich ich auch nicht ein Freund des HuffPost bin und der Herausgeber des Freitags für mich noch einer der besten Journalisten hier im Lande ist – wie ich erwähnte, so gefällt mir dieser Blog doch ein wenig besser und geht auch viraler durch die Netzwerke.

Marcus Hennemann 24.04.2014 | 01:40

Ich glaube, dass Du noch viel zu lernen hast. Diskurs geht ein wenig anders. Man darf gerne seine Meinung äußern. Die meisten hier schaffen das übrigens ohne anderer Leute Meinung in den Dreck zu ziehen. Das hat etwas mit Respekt gegenüber dem politischen Gegner zu tun.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:41

Ob du was bedauerst oder nicht, ist jetzt auch nicht so wichtig. Es wäre aber auch ein Armutszeugnis für den Freitag. Wie gesagt, es wurde hier schon schlimmeres verbreitet und keine Sau hat es gejuckt, obwohl alle 500 Kommentare nur nach Zensur schrien.

Aber wenn der knorke Marcus aus Berlin das mit seinem pseudointellektuellen Gesülze sich es wünschen tut, dann wird dieser Wunsch hoffentlich in Erfüllung gehen. Bedenken sie dabei nur, dass …Ach schönes Leben noch 😉

Irgendwie links 24.04.2014 | 01:42

Über Neurechte und Linke können Sie schreiben was Sie für richtig halten, solange es der Netiquette entspricht.

Was Sie nicht dürfen ist, über den Freitag, seine Redakteure, seine Autoren und die Kommentatoren dFC in derart diskreditierender Weise herziehen.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:44

Ach was ich noch zu lernen habe oder nicht, das spielt keine Rolle. Und was Du glauben tust oder nicht, dass interessiert nur deinen Guru und sonst niemanden. Übrigens sprach eine Frau Dithfurt mal nicht anders als ich. Zumindest was die linksgrüne Society betrifft: https://www.youtube.com/watch?v=r7Fm5FRx4MQ

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:49

Das ist jetzt auch eine Verdrehung von Tatsachen. Ich frage mich nur eines: Es geht um die Montagsdemos und die Diffamierungen, die ich nicht für richtig halte. Ich sage auch nicht, dass man die Journalisten die an dieser Demo Reden halten und noch halten werden nicht kritisieren darf. Die darf man natürlich genauso kritisieren, wie dich, den Freitag und jedes andere Blatt auch. Solange mein Account hier noch besteht die Frage: Was hälst du davon, dass deutschlandweit Demonstranten de facto unter Generalverdacht gestellt werden?

Irgendwie links 24.04.2014 | 01:50

Huffpost ist schon deshalb indiskutabel, weil ein FaceBook-Account für eine Anmeldung Bedingung ist. Und in asozialen Netzwerken melde ich mich nicht an.

Von der eher rechtslastigen politischen Orientierung ganz abgesehen. Die BLÖD gibt es ja auch im Original.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:52

Ich sage doch nicht, dass ich irgendwas besser weiss. Und weiters: Ich habe auch kein Problem mit dir als Person. Würden wir beispielsweise in der „Fetten Ecke“ in Berlin uns zufällig über den Weg laufen würden, dann hätten wir im Zweifel ein vernünftiges Gespräch über die Demos in Berlin.

Mir bringt das eigentlich nichts. Wie gesagt, ich wollte eigentlich auch hier gar nichts über diese Demonstrationen schreiben. Und lies mal bitte auch das P.S am Ende des Artikels. Da habe ich die Linken überhaupt nicht unter den Gerneralverdacht gestellt, dass sie alle so sind.

Es sind einfach bestimmte Beobachtungen die man mal gemacht hat. Mehr nicht. Im Zweifel bin ich auch eher links und beschäftige mich auch mit bestimmten Themen. Wie gesagt, das hier ist so ein Off-Topic von mir.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 01:56

Richtig, du sagst es. Es ist eine Masse von Menschen und es wurde wie im Artikel beschrieben ein Promillesatz von bekennenden Rechten identifiziert. Diese Identifikation war ausreichend alle unter Generalverdacht zu stellen.

Ich fand es auch ziemlich schräg in diese Demo auch die FED miteinzubringen, weil es einfach einen gewissen Beigeschmack hat. Würden alle nur eine Friedensdemo ankündigen, dann hätten es die Medien schwer, dass man sie genrell als rechts oder antisemitisch klassifizieren würde.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 02:04

Jetzt mal bitte! Welchen Standpunkt bitteschön? Ich vertrete weder ein Lager, noch habe ich mich hier explizit für diese Demo ausgesprochen. Im Artikel wurde glaube ich sogar erwähnt, dass ich nie auf ner Demo war. Das ist nicht so mein Ding und ich kenne auch bisher keinen persönlich der auf so einer Demo war. Ich kenne nur jemanden, der mal auf diesen Anti-Hartz IV Demos war und auf diesem NSA-Dingen, aber mehr auch nicht.

Ok wieder vielzuviel, aber bitte hören Sie doch jetzt mal auf hier zu etikettieren. Danke. Bitte mal auf das Grundthema zu kommen.

Zur diesen prominenten Online-Plattformen generell. Die sind nur deswegen gut, weil sie bekannt sind und man mehr erreicht als auf WordPress.

Nur weil der Name auf einen Linken hinweist, so heisst das auch nichts. Ich hab mir über Ihren Standpunkt echt keine Gedanken gemacht. Es sind einfach leere Worthülsen, mit denen Sie hier um sich werfen. Zudem versuchen Sie Artikel hier zu unterbinden, die Sie nicht in Ihrer Meinung bestätigen. Das könnte man auch als „rechtslastig“ klassifizieren. Aber das wäre zu viel des Guten.

Irgendwie links 24.04.2014 | 02:12

Ich bin raus, und sagen Sie nicht, wir hätten uns nicht sehr bemüht, Ihren Account zu retten, auch wenn es vergebene Liebesmüh war.

gn8 Marcus…..

Christian Lehmann 24.04.2014 | 02:13

Das sind Internet-Seiten, die nicht jeder Bürger wahrnimmt. Zumindest nicht in allen 34 Städten. Dafür haben nicht alle Zeit und nicht alle werden auf Facebook sein, wie man beim anderen Kollegen hier sieht.

Wie gesagt, ich bin nicht in Berlin und habe mich mit der Causa Mährholz ( wenn du auf diesen anspielst) nicht befasst. Das kann ja alles auch stimmen, aber selbst in Berlin kann das nicht jeder wissen.

Überleg mal: Ich gehe davon aus, dass jetzt nicht nur ü25er (der Freitag-Titel geht ja auch davon aus) auf eine solche Demo gehen, sondern auch jüngere, und auch solche die weder Ken und Co. kennen bzw. diese jetzt auch nicht auf der Agenda haben, sondern einfach gegen diese aggressive Politik sind.

Ich stimme dir dahingehen zu, dass man solche Kids vor Extremisten , Verschwörern und auch Nazis warnen sollte. Aber mal ehrlich: Auf diesen StopWatchingUs-Demos sollen sich auch NPDler getummelt haben. Ganz normal gekleidet. Davor ist man nirgends sicher. Auch ein Punkkonzert kann von Rechten genutzt werden, um Jugendliche zu rekrutieren. Und da kommt jetzt der Punkt: Hätten die Medien sich es gewagt, auch vor diesen Demos zu warnen, weil ein Neuköllner NPD-Beisitzer auch sich sehr von den Amerikanern durch die Massenüberwachung überwacht fühlte und sich deswegen veranlasst fühlte bei einer überwiegend linken Demo mitzumischen.

Btw: Da waren viele Rechte dabei und auch die sogeannten Leute von staatenlos, und auch diejenigen, die bereits vor Maidan mit den Russland-Fahnen durch Berlin zogen.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 02:19

Bitte nur ganz kurz: Ihr hattet erst Zitate verwendet, die ihr nicht ok fandet. Dann wurden diese Netiquette geposted. Ich hab sie überflogen und bitte mal darum den Tatbestand so zu beschreiben, dass er einen Verstoß gegen die Netiquette sein soll. Am Anfang wurde sogar darauf hingewiesen, dass es überspitzt wird. Insoweit wird das noch erlaubt sein. Aber bitte jetzt nochmal zur letzten Antwort. Ob und wie gegen diese Netiquette verstoßen wurde, das wird die Freitag-Redaktion entscheiden.

Marcus Hennemann 24.04.2014 | 02:22

Ja und? Ist es mein Problem, wenn die Leute, die permanent „Informiert Euch“ schreiben und schreien sich nicht über die Demo informieren, auf die sie genau das fordern? Und ob bei anderen Demos auch rechtes Gedankengut im Publikum sitzt oder nicht ist wohl kaum ein Argument. Das ist dann genau so abzulehnen. Sobald solche Typen auftauchen muss sich klar distanziert werden. Ein „Ich bin ja gar nicht rechts, habe jüdische Freunde und fahre auch mal nach Israel“ reicht da nicht. Zur Distanzierung gehört auch, dass man diese Leute auf seiner Veranstaltung nicht duldet. Und das erklärt auch nicht, warum sich Leute Reichsbürger-Parolen (Hamburg) anhören, oder ein Plakat mit dem Titel „Demokratie ist Volkstod“ (Magdeburg) auf ihrer Demo dulden.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 02:38

 „Ich bin ja gar nicht rechts, habe jüdische Freunde und fahre auch mal nach Israel“ reicht da nicht. – Das ist der Kern. Danke!

Und zur Veranstaltung: Genau deswegen sollte man eigentlich da hin. Ich denke wir sind uns einig, dass diese NATO-Politik nicht geht. Russland ist auch jetzt kein außenpolitisches Unschuldslamm. Geschenkt.

Kann man sich darauf einigen zu sagen: „Leute, wenn ihr gegen Krieg und gegen diese aggresive NATO-Politik mitdemonstrieren wollt, dann seid gewarnt, dass sich dort auch Rechte befinden werden“

Und wie geht man damit um? Manche wollen mit diesen Rechten nicht diskutieren. Ist ok, aber man kann beispielsweise Jugendlich im Gespräch warnen oder mit Ihnen diskutieren, wenn sie jetzt irgendjemanden von den „bösen Jungs“ gut befinden.

Und wie gesagt, natürlich muss man das nicht dulden. Ich hab halt ein Problem mit diesem Generalverdacht oder wie am Anfang des Artikels erwähnt ein Problem damit, dass hier unangemessen mit bestimmten Leuten umgegangen wird.

Was hat denn die Folge , wenn ein Journalist X , der vermeintlich rechts ist mit Anschuldigungen beschrieben wird, die nicht zutreffen. Er würde vor Gericht klagen und wäre ein Held. Er wäre in dem bestätigt, was die meisten Medien tun und er wäre in bestimmten Randgruppen eine Art Popstar.

Schau dir Sarrazin und die linke Journalistenkaste an. Die taz hat ihn seit seinem Buch 2010 nur gebasht. Der Spiegel auch. Das Buch wurde durch diesen Hype zum Bestseller. Diese kritischen Artikel haben das Buch gehyped. Und dann haben sie es übertrieben und 20.000 Euro an Sarrazin zahlen müssen. Schön blöd war das. Ich hatte mich in Berlin oft mit den Journalisten und Redakteuren unterhalten und sie gaben mir überrachenderweise noch recht. Komisch. Und das gleiche Muster passiert hier auch. Deswegen auch die Formulierung „Böhse Onkelz“

 

Marcus Hennemann 24.04.2014 | 02:45

Na wenn das der KenFM ist nimm das Grinse-Bild vom Lars Maehrholz am Berliner Mahnmal.

 

Man stellt sich nicht neben Rechte auf eine Demo. Man hört sich kein rechtes Gedankengut auf einer Demo an. Man duldet keine undemokratischen Plakate. Wenn ich das tue, muss ich mit den Vorwürfen leben – denn sie sind dann auch gerechtfertigt. Und für Frieden ist jeder. Dafür muss ich nicht demonstrieren gehen. Der Friedensbezug ist doch nur der Köder für den anderen Kram, der da postuliert wird. Wissensmanufaktur und Popp und dieser ganze schräge Kram.

Christian Lehmann 24.04.2014 | 03:06

Es kann ja sein, dass diese Herrschaften auch für ihr Infoportal werben wollen. Was man davon am Ende halten mag, das sei jetzt nun mal dahingestellt.

Das Problem mit dem Friedensbezug und der Tatsache, dass nun das im Mainstream eher vepönte alternative Genre die Oberhand hat, hat sich ja dieser Mainstream selbst zuzuschreiben. Ich kenne diese Bilder und ich kenne verstehe, was du meinst. Mährholz kannte ich gar nicht und da sind auch viele andere dabei, auch solche die nicht rechts sind, sondern freie Berliner Journalisten, die halt auch alternative Wege gehen.

Das ist halt jedem sein gutes Recht, dass man sich seine Leserschaft oder bei Ken die Hörerschaft irgendwoher rekrutiert. Und das ist ja das Problem , was der Mainstream auch hat. Viele gehen irgendwo unabhängige Wege. Für die Bürger ist das gut, weil sie von unabhänigen Leuten unterhalten oder informiert werden. Schau dir Glenn Greenwald und Co an. In den USA haben sich solche Einzelformate durchgesetzt.

Ok ich schweife jetzt ab. Aber ich verstehe auch nicht, warum jetzt Ken und Co. die bösen Rechten sind. Ok viele sind gegen USA, FED (wie man gestern las) und EU. Vertretbare Meinungen. Aber ich tu es mir halt überall erstmal schwer diese Leute zu verurteilen, weil mal in der Presse drei böse Artikel standen.

Jebsen führte neulich ein Gespräch mit dem Baseler Friedensforscher Dr. Ganser. Ganser ist Historiker und machte durch die NATO-Geheimarmeen-Enthüllungen und durch neue Erkenntnisse von 9/11 von sich reden. Gegen Ganser würde ich nun nichts kommen lassen. Der hat nur brisante wissenschaftliche Forschungen betrieben. Ist er jetzt auch schlimm, wenn er mit Ken Jebsen in der Schweiz ein längeres Gespräch führt? Ich glaube weniger. Auch Jebsen führte das Interview ordentlich. Für viele ist schon das Hören des Interviews und ein Lob dieses Interview ein Grund für jemanden als Rechten hinzustellen.

Das ist auch nicht sonderlich fair. Der Punkt ist einfach der: Ja, Herr Jebsen ist polarisierend. Und ja, er scheint nach seinem RBB-Rauswurf wieder beachtet zu werden, wenngleich auch eher negativ…Und Jebsen ist ja auch kein Reichsbürger oder klassischer NPDler. Er ist Journalist mit markanten und sehr streitbaren Positionen. Wahrscheinlich muss er die auch machen. Würde er den Mainstream in seinen Videos nachplappern, dann wäre er auch nicht beachtet. Weder von den Hören, seinen Fans oder vom Mainstream neben Frau Dithfurt.

EU: Der Turmbau zu Babel reloaded

Entnommen von hier: http://denkland.wordpress.com/2012/06/07/eu-der-turmbau-zu-babel-reloadet/

Liest man sich die Geschichte vom Turmbau zu Babel durch, werden Parallelen zum Projekt “Vereinigte Staaten von Europa” offensichtlich. Und wie in der biblischen Geschichte wird auch dieses Projekt grandios scheitern.

Im alten Testament bauten die Babylonier einen Turm, der bis zu Gott reichen sollte. Doch der zerstörte das ambitionierte Werk, verteilte das Volk wegen seines Übermuts über die gesamte Erde und verwirrte ihre Sprache, so dass sie sich nicht mehr verständigen konnten.  Seit dieser Geschichte sind mehree Tausend Jahre vergangen. Doch scheint es so, als ob die Menschen nichts besseres zu tun haben, als sich zu wiederholen.

In der Europäischen Union können sich alle Bürger auf Englisch verständigen, wir zahlen in den Euro-Ländern mit der selben Währung, wollen den gleichen Apfel und sehen den selben Film. Und der ist ein Schlechter! Der Schuldenturm wächst fast in den Himmel. Die Miiliardengewinne einiger weniger Zyniker jedoch auch. Das Ziel sind die “Vereinigten Staaten von Europa”. Das dafür kühl von oben konstruierte Gerüst  ist aber so wackelig, dass es mit dem ersten großen Sturm, der Puste Gottes, zusammenbrechen wird. Die große Errungenschaft Euro ist instabil wie nie zuvor. Hunderttaudende Menschen gehen in Südeuropa auf die Straße, um für soziale Gerechtigkeit, gegen das System der Finanzgiganten und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit zu demonstrieren. Die Folge sind gewählte Politiker, die ihre nationalen Interessen stärker durchsetzen wollen, wie z.B. der französische Ministerpräsident Hollande. Und die Griechen werden sich wohl als Erste konsequent vom Euro-Diktat lösen und sich daran erinnern, dass nicht nur die Demokratie, sondern auch Europa in Griechenland geboren wurde. Die europäischen Bürger wollen dieses Konstrukt nicht. Das liegt nicht nur daran, dass sie bisher keine klaren Vorteile sehen, sondern auch am Bewusstsein der europäischen Bevölkerungen, die sich auch ohne zentral verordneter Doktrin europäisch verbunden fühlen, trotz oder vielleicht sogar wegen der verschiedenen Eigenheiten der Staaten auf dem selben Kontinent.

Die Vision von einem gemeinsamen Europa, das einfach nur die Plünderung der Bürger vereinfachen soll, zerfällt in ihre eigentlichen Zellen. Die über Politikergenerationen von Konzern- und Finanzolligarchen eingehämmerte Idee zerfällt in die Teilchen, die sich für ihre antidemokratischen Pläne eh lieber im Dunkeln treffen. Da gehören sie auch hin. Denn in einer freiheitlichen, leuchtenden Demokratie hat ein Satz wie “Wenn es ernst wird, muss man lü­gen.” vom Eurokraten Jean-Claude Juncker einfach nichts zu suchen.

Trotzdem: Der Fiskalpakt und auch der ESM stehen zur Abstimmung an. Es gilt, deren antidemokratische Inhalte zu verstehen und dagegen zu votieren. Bitte dringend lesen: ESM: Wollt Ihr die totale Schuld?

Nähern wir uns der kritischen Masse?

Was derzeit in Frankfurt passiert, lässt den Schluss zu wir an einem Punkt stehen, der vergleichbar ist mit der SA von 1933-1945, fehlt nur noch, dass das Grundgesetz verbrannt wird, was faktisch schon nicht mehr das Papier wert ist worauf es geschrieben steht.

Hier einige Berichte von Gestern  zu den Blockupy-Tagen in Frankfurt. Ganz unten, bekannte Livestreams die Tage und Mitschnitte von gestern:

Deutschland Radio:

„Vorgehen der Polizei bei Blockupy erinnert an Nationalsozialismus“, sagt Holocaust-Überlebender.

„Unseren Kindern wurde von der Polizei gesagt, sie dürfen keine Ausflüge mehr machen“ eine Anwohnerin  http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2012/05/18/dlf_20120518_0554_ba9a43aa.mp3

ZDF-Heute 15 Uhr 17.05.:

Konstantin Wecker: „Mir wurde noch nie das Singen verboten; nicht einmal in der DDR!“

Hunderte vor Frankfurt abgefangen und Stadtverbot bis Sonntag erteilt ohne Begründung, obwohl Samstag Demonstration genehmigt ist

Lustig auch: Frankfurt durch Polizei lahm gelegt. Der Bericht zum Auftakt der Blockupy Aktionstage:

Bericht auf RDL.de Radio:

http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20120518-entdemokrati-16099.mp3

Bekannte Livestreams und Mitschnitte für die Tage:

Sammelseite auf: http://cams21.de/livestreamsammlung-zu-blockupy-in-frankfurt/

Seite CastorTV sowas ab 12 uhr bis abends online http://www.livestream.com/undergroundreports

Englischer Livestream, relativ lange online: http://www.livestream.com/prisotnoststeje

Noch ein Ausschnitt aus dem Grundgesetz, beziehungsweise Beschluss des Bundesverfassungsgerichts auf Wiki zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Brokdorf-Beschluss#Der_Beschluss_des_Bundesverfassungsgerichts

#Fiskalpakt vor dem Aus?

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Am besten wäre es, wenn Brüssel vor dem Aus ist, entnommen von http://lostineurope.posterous.com/pakt-auf-eis

Die Genossen könnten Merkel am Nasenring vorführen – werden sie es wagen?

Die Berliner Regierungskoalition verschiebt die Abstimmung über den Fiskalpakt. Man wolle auf den gestern angesetzten EU-Sondergipfel zum Wachstum Ende Mai warten, heißt es auf Zeit online. Das klingt harmlos, ist in Wahrheit aber ein Zeichen der Schwäche: De facto liegt der Austeritäts-Pakt damit auf Eis. SPD und Grüne haben es nun in der Hand, die Regierung am Nasenring vorzuführen.

Bisher gab sich Berlin kompromißlos: Der Pakt sei von den 25 beteiligten Staats- und Rgierungschefs unterschrieben worden und müsse nun auch eingehalten werden. Wo käme man da hin, wenn EU-Recht nach jedem Regierungswechsel neu verhandelt werden müsse, empörten sich Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble über Forderungen des neuen französischen Staatschefs Hollande.

Was Merkel und Schäuble verschweigen: Der Fiskalpakt ist gar kein EU-Recht, im Gegenteil: Er wurde den 27 von Deutschland und Frankreich, das damals noch von Sarkozy geleitet wurde, aufoktroyiert. Großbritannien sträubte sich, auch Tschechien macht nicht mit. Der Pakt ist daher nur ein zwischenstaatlicher Vertrag neben der EU, der von vielen Juristen angezweifelt, vermutlich auch angefochten wird (siehe „Merkels Meilenstein wackelt“). In Kraft tritt er erst, wenn ihn 12 Staaten ratifiziert haben; bisher sind es erst drei.

Die Unterzeichnung eines solchen Vertrages bindet die Staaten keineswegs, wie das Beispiel Ukraine zeigt. Im April hatten die 27 EU-Staaten, darunter auch Deutschland, ein Assoziierungsabkommen mit Kiew unterzeichnet. Es ist jedoch noch nicht ratifiziert und damit auch noch nicht rechtskräftig. Wegen der Menschrechtsprobleme erklärte Außenminister Westerwelle kurz nach der Unterzeichnung, die Ratifizierung werde ausgesetzt, das Abkommen liege auf Eis.

Ein ähnliches Schicksal könnte nun den Fiskalpakt ereilen. Die Ratifizierung ist de facto ausgesetzt, da nach Paris nun auch Berlin auf Zeit spielt. Vor allem für die SPD ist dies eine Steilvorlage, denn Merkel bracuht ihre Zustimmung im Bundestag. Wenn die SPD es geschickt anstellt, kann sie gemeinsam mit dem Genossen Hollande so lange taktieren, bis Merkel weich geworden ist und ihr Spardiktat aufgibt bzw. ein Wachstumsprogramm auflegt.

Allerdings glaube ich immer noch nicht daran, dass Gabriel und die Stones dazu willens und in der Lage sind. Im Zweifel stimmt die SPD doch immer mit Merkel und nicht mit ihren Partnern. Es wäre erstaunlich, wenn Hollande da eine Ausnahme machte (siehe mein Beitrag „Hollande und die drei ???“). Schließlich wollen sie ja nicht als „Vaterlandsverräter“ dastehen, in der „Welt“ hat die Kampagne schon begonnen!

Aber lassen wir uns überraschen, die Dinge sind offen, Europapolitik ist wieder spannend geworden…

07.05.12: #Blockupy Frankfurt: Findet statt.

07.05.12: #Blockupy Frankfurt: Findet statt.

Beitrag von NoTroika am/um Di, 08/05/2012 – 00:10

Viele von Euch haben es bestimmt schon in der Zeitung gelesen: Frankfurt will Blockupy verbieten. Wir haben es auch über die Medien erfahren und können doch Entwarnung geben: Das Demonstrationsverbot wird juristisch und praktisch keinen Bestand haben! Gegen das Verbot der Blockupy-Aktionen wurde inzwischen beim Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main Widerspruch eingelegt und beim Verwaltungsgericht Frankfurt die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung beantragt. Wenn nötig klagen wir bis zum Bundesverfassungsgericht. Alles wird wie geplant stattfinden. Leider setzt auch die schwarz-grüne Stadtregierung in Frankfurt auf eine autoritäre Krisenpolitik mit Rechtspopulismus und Demokratieabbau. Alle Versammlungen die sich für mehr politische Mitbestimmungsrechte und „die Demokratisierung alle Lebensbereiche“ aussprechen, einfach verbieten zu wollen ist schon ein starkes Stück. Gerade im Frankfurter Bankenviertel, am Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler mächtiger deutscher Banken und Konzerne, muss es möglich sein zu demonstrieren. Gegen eine Politik die Millionen Menschen in vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt, und hier ihren Ausgangspunkt hat. Die Nervosität bei Banken und Politik zeigt, dass wir uns genau den richtigen Ort für unseren Protest ausgesucht haben. Also unterzeichnet die Online-Petition gegen das Demonstrationsverbot (s.u.) und leitet sie weiter. Mobilisiert und kommt nach Frankfurt! Zelt nicht vergessen. Blockupy findet statt wie geplant!

Laufend aktuelle Infos, die neusten Mobilisierungsvideos und viel mehr:

http://www.blockupy-frankfurt.org/
http://notroika.linksnavigator.de
http://www.facebook.com/BlockupyFrankfurt
http://twitter.com/Blockupy

Und nicht vergessen: weiterleiten, verlinken und teilen!

Blockupy/NoTroika-Newsletter 07.05.12
ONLINE-PETION: Sofortige Rücknahme des Verbots // AUFRUF DER BLOCKUPY KÜNSTLER_INNEN // SPENDEN // HELFERINNEN UND HELFER GESUCHT! // GROSSE FOTO-MITMACH-KAMPAGNE // PROGRAMM // KONTAKT // HALTET EUCH AUF DEM LAUFENDEN! // INFORMATION FOR INTERNATIONALS

1. ONLINE-PETION: Sofortige Rücknahme des Verbots / Protest muss möglich sein
Unterzeichnet die Protestnote auf: http://notroika.linksnavigator.de/petition/protest-gegen-das-verbot-von-…

Die Frankfurter Demonstrationsbehörde hat am Nachmittag des 4. Mai 2012 in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass sie alle vom Bündnis Blockupy Frankfurt vom 16. – 19. Mai geplanten Aktionen verbietet. Die demonstrationsrechtlichen Anmelder der insgesamt mehr als fünfzehn Aktionen wurden heute nur in einem Fall darüber direkt informiert, auch das erheblich verspätet.

Damit sollen die Proteste gegen eine Krisenpolitik, die tief in das Leben von Millionen Menschen in Europa eingreift, komplett verhindert werden. Das Bündnis plant während der Aktionstage Proteste gegen die Sparpolitik der europäischen Regierungen und der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF und hatte einen Teil davon als Demonstrationen, Kundgebungen, Mahnwachen und demonstrative Versammlungen (Asambleas) demonstrationsrechtlich angemeldet.

Dieses Verbot ist eine offene Verletzung des verfassungsrechtlich garantierten Demonstrationsrechts. Wir bestehen darauf, dass der Protest gegen die Krisenpolitik auch im Frankfurter Bankenviertel und am Sitz der EZB stattfinden kann, so wie es auch der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes entspricht.

Alle Demokratinnen und Demokraten können über dieses rechtswidrige und undemokratische Vorgehen nur aufs Äußerste entsetzt sein und eine sofortige Rücknahme dieses Totalverbots fordern. Was auf dem Tahrirplatz in Kairo, an der Puerta del Sol in Madrid oder im Zuccotti Park von New York möglich war, muss auch in Frankfurt am Main möglich sein!

Bisher haben mehr als 1600 Menschen unterzeichnet, u.a.: Wolf Dieter Narr, Grundrechtekomitee – Thomas Spies, MdL, Stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Hess. Landtag – Andrea Ypsilanti, SPD Hessen – Sven Giegold, MdEP Die Grünen/EFA – Sahra Wagenknecht, MdB DIE LINKE – Konstantin Wecker, Liedermacher – Mani Stenner, Geschäftsführer Netzwerk Friedenskooperative, Prof. Dr. Elmar Altvater, wissenschaftlicher Beirat Attac, FU Berlin – Peter Sodann, Schauspieler – Prof. Dr. Achim Hirsch, Uni Frankfurt, Prof. Etienne Balibar, Université de Paris-Ouest, Paris, France – Giso Amendola, University of Salerno, Salerno, Italia – Patrick Cuninghame, Universidad Autonoma Metropolitana Xochimilco, Mexico City, Mexiko – Michael Hardt, Professor, Duke University, USA – David Graeber, Goldsmiths College der University of London – John Holloway…

und: Auch den Aufruf des Blockupy Frankfurt-Bündnis für die Aktionstage weiter unterzeichnen. Jetzt erst recht! : http://blockupy-frankfurt.org//de/unterzeichnen

2. AUFRUF DER BLOCKUPY KÜNSTLER_INNEN
Konstantin Wecker und andere Musiker_innen und Künstler_innen, die während der Blockupy Aktionstage auftreten, haben einen Aufruf verfasst: Kommt massenhaft: Wir lassen uns weder Konzerte, noch das Demonstrieren verbieten!
http://notroika.linksnavigator.de/petition/aufruf-von-musikerinnen-und-k…

3. SPENDEN
Der Rechtsstreit mit der Stadt Frankfurt kostet Geld. Für die Klagen gegen das Demonstrationsverbot sind wir dringend auf Eure Spenden angewiesen.

Spenden bitte an:
Friedens- und Zukunftswerkstatt: Verwendungszweck „Spende Krise FFM“ / Konto: 200337319 / Frankfurter Sparkasse / BLZ 50050201

4. HELFERINNEN UND HELFER GESUCHT!
Gerade für den Auf- und Abbau von Bühnen, Veranstaltungszelten und Camp benötigen wir aber auch Helfer_innen, die bereit sind schon ab Samstag den 12.05. in Frankfurt zu sein, bzw. bereit sind bis Sonntag, 20.05., oder länger zu bleiben.

Meldet euch, wenn ihr bereit seid, auf den Aktionstagen zu helfen: http://blockupy-frankfurt.org/service/helfer_innen
Blockupy Frankfurt ist eine dynamisch-prekäre sich selbstorganisierende Aktion. In den Tagen wird viel davon abhängen, wie tatkräftig die eigene Sache als Sache aller Teilnehmenden angegangen wird. Aber ein Grundgerüst an Infrastruktur wollen wir stellen.

5. MOBILISIERUNGSVERANSTALTUNGEN
Junge Aktivist_innen aus Südeuropa erzählen (in Hamburg, Bremen, Marburg, Frankfurt, Nürnberg und Stuttgart) von dem Alltag unter neoliberalem Belagerungszustand, den Protesten auf den Plätzen der Städte, Generalstreiks, Protesten von Studierenden und jungen AktivistInnen, der Verhinderung von Wohnungsräumungen und der Mobilisierung zu den europäischen Aktionstagen in Frankfurt: http://blockupy-frankfurt.org/de/mobi/speakerstour

Auch in anderen Städten finden noch eine Vielzahl von Veranstaltungen statt: http://blockupy-frankfurt.org/de/veranstaltungenliste

6. GROSSE FOTO-MITMACH-KAMPAGNE
Macht mit: Zeigt allen Freund_innen und Genoss_innen, zeigt allen von der Troika Weggesparten, Prekarisierten, Lohngekürzten, Erwerbslosen, allen Studierenden und Rentner_innen, allen occupyern, Kämpfenden, Streikenden und Krisenbewegten in Europa und der Welt, dass ihr die Politik der Troika nicht mit tragt und deshalb vom 16.-19. Mai zu den Blockupy-Aktionstagen nach Frankfurt fahrt! Einfach ein Foto von euch und eurer Message für Blockupy machen, mit eurer Kamera oder eurem Smartphone, hochladen, das Banner drauf packen, posten. …und so geht’s: http://blockupy-frankfurt.org/de/node/323

7. PROGRAMM
Alles wie geplant. Ein erstes ausführliches, aber natürlich noch vorläufiges politisches und kulturelles Programm liegt vor. Alle Künstler_innen, wie Konstantin Wecker oder Irie Révoltés werden spielen und haben auch einen eigenen Aufruf gegen das Auftrittsverbot gestartet: http://notroika.linksnavigator.de/petition/aufruf-von-musikerinnen-und-k…

Die Programmübersicht findet Ihr hier: http://blockupy-frankfurt.org/de/actiondays/programm

Genauere Informationen was, wie an welchen Tagen geplant ist:

Mittwoch, 16.5.: Aufruf Blockupy-Rave: http://blockupy-frankfurt.org/de/actiondays/rave

Donnerstag, 17.5.: Aktionsbild „Take the Squares! Auf die Plätze!“: http://blockupy-frankfurt.org/de/actiondays/aktionsbildplatzbesetzung

Freitag, 18.5.: Blockade
– Aktionsbild: http://blockupy-frankfurt.org/de/blockade/aktionsbild
– Aktionskonsens: http://blockupy-frankfurt.org/de/blockade/aktionskonsens
– Aktionsthemen: http://blockupy-frankfurt.org/de/blockade/aktionsthemen
– PM: Blockaden richten sich nicht gegen Bankmitarbeiter / Blockupy solidarisiert sich mit Warnstreik der Bankbeschäftigten: http://blockupy-frankfurt.org/de/node/308

Samstag, 19.5.: Charakter und Ziele der Demonstration: http://blockupy-frankfurt.org/de/actiondays/demobild

8. KONTAKT
Allgemeines BLOCKUPY-Kontaktformular: http://blockupy-frankfurt.org/contact
Im Bündnis haben sich spektren- und gruppenübergreifende Arbeitsgruppen gebildet. Wenn ihr wegen spezieller Fragen, Interesse an Mitarbeit und Unterstützung etc. Kontakt aufnehmen wollt, findet Ihr die AG-Kontaktadressen auf: http://blockupy-frankfurt.org/kontakt/arbeitsgruppen

BLOCKUPY FRANKFURT, das sind Gruppen und Aktivist_innen aus der Occupy-Bewegung, den Erwerbsloseninitiativen und Krisenbündnissen, Gewerkschafter_innen, Attac-Aktivist_innen, aus der Umwelt- und Friedensbewegung, antirassistischen und migrantischen, antifaschistischen Initiativen, Gruppen und Organisationen der radikalen Linken, Jugend- und Studierendenorganisationen, Aktivist_innen der verschiedensten lokalen Kämpfe, linker Parteien.

9. HALTET EUCH AUF DEM LAUFENDEN!
Tragt euch in den gemeinsamen Newsletter von NoTroika und Bockupy ein: http://notroika.linksnavigator.de/newsletter oder http://blockupy-frankfurt.org/newsletter

Verschickt diesen Newsletter selber weiter an Freund_innen, Genoss_innen, Initiativen und Gruppen, die ihr für die gemeinsamen Protestaktionen unterrichten und gewinnen wollt.

10. INFORMATION FOR INTERNATIONALS:
– Wednesday, 16.05. Arrival and actions at the meeting of the ECB Governing Council
– Thursday, 17.05. Occupation of the sites; meetings, events and culture
– Friday, 18.05. Blockade of the ECB and the banking district
– Saturday, 19.05. International demonstration

Information and materials to prepare for the occupation, blockade and protest in the European financial capital this May:
http://17to19m.blogsport.eu/

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